Ratgeber / Gutscheinkarten als Zahlung: Der sichere Betrugsnachweis
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Gutscheinkarten als Zahlung: Der sichere Betrugsnachweis
Steam Karten, Amazon Gutscheine, Paysafecards oder Google Play Guthaben: Sobald jemand mit Gutscheincodes bezahlen will oder dich bittet, welche zu kaufen, ist der Fall eindeutig. Kein seriöser Mensch wickelt Geschäfte über Gutscheinkarten ab.
So läuft die Masche ab
- Variante 1: Ein Käufer aus dem Ausland will deine Ware für einen "Cousin" in Deutschland und bittet dich, zusätzlich Gutscheinkarten zu kaufen. Alles bekommst du angeblich per PayPal erstattet.
- Variante 2: Du sollst eine angebliche Gebühr, Frachtversicherung oder Zollzahlung per Gutscheincode begleichen.
- Du schickst die Codes. Sie werden sofort eingelöst oder weiterverkauft und sind unwiderruflich weg.
- Die versprochene Erstattung kommt nie, die angehängten Belege sind gefälscht.
Typische Warnsignale
- Jede Nennung von Steam, Amazon, Paysafecard, Google Play oder iTunes Karten in einem Verkaufschat
- Die Ware sei für einen Verwandten, das Geld komme von einer dritten Person
- Erstattungsbelege von Freemail Adressen wie paypalservice@gmail.com
- Ein "Aufwand" werde großzügig entschädigt, wenn du vorher in Vorleistung gehst
So schützt du dich
Gutscheincodes sind wie Bargeld: Wer den Code hat, hat das Geld. Brich jeden Kontakt ab, in dem Gutscheinkarten als Zahlungsmittel auftauchen, und melde das Profil. Es gibt keine Situation im privaten Onlinehandel, in der Gutscheinkarten eine legitime Rolle spielen.
Schon Codes verschickt?
Wende dich sofort an den Gutscheinanbieter (Steam, Amazon, Paysafe). Sind die Codes noch nicht eingelöst, können sie manchmal gesperrt werden. Erstatte zusätzlich Anzeige bei der Polizei.
Unsicher bei einem konkreten Chat oder Angebot?
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